Smartphone

Mobiles Bezahlen: Das müssen Sie beim Smartphone-Wechsel wissen!

07.05.2020

Ob an der Supermarkt- oder Ladenkasse: Das Wellensymbol signalisiert, dass nicht nur kontaktlos mit Karte, sondern auch mit dem Smartphone bezahlt werden kann. Und: Bei einigen Angeboten funktioniert dies sogar ganz ohne Berührung des Kassenterminals: Die Zahlung kann mit dem Fingerabdruck oder per Gesichtserkennung über das eigene Gerät freigegeben werden. 

Smartphone, App und Karte

Alles, was es zum mobilen Bezahlen bedarf, ist ein Smartphone mit NFC-Schnittstelle, eine App und in den meisten Fällen eine hinterlegte digitale Karte. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man mobil bezahlen kann, aber Banken bieten vor allem die kartengestützte Variante an. Hierbei wird eine „virtuelle Geldbörse“ geschaffen, in der eine Debitkarte (zum Beispiel eine girocard) oder eine Kreditkarte hinterlegt wird. Diese Geldbörse kann eine eigene App der Bank sein. Banken unterstützen aber auch die Geldbörsen anderer Anbieter, wie beispielsweise Google Pay oder Apple Pay. Einige Aspekte mit Blick auf die digitale Karte sollten berücksichtigt werden, wenn man sich ein neues Smartphone gekauft hat oder das alte Gerät gestohlen bzw. verschenkt wird.

Wechsel des Smartphones 

Wer ein neues Smartphone in Betrieb nehmen will, muss auch die digitale Karte wieder „neu“ auf das Gerät bringen: Neben der Installation der App der Bank werden hierfür in der Regel auch die Zugangsdaten zum Onlinebanking oder andere Sicherheitsmerkmale benötigt. Bei einigen Lösungen kann auch das Abfotografieren einer physischen Plastikkarte notwendig sein. Bitte denken Sie also rechtzeitig daran, sich auf der Internetseite Ihrer Bank oder bei Ihrem Berater darüber zu informieren, wie der Gerätewechsel funktioniert.  

Wichtig ist: Denken Sie auch an die Sicherheit Ihrer Daten auf dem alten Gerät, bevor Sie es zur Seite legen oder verschenken. Die Banking-App sollte vorher deinstalliert werden. Mit der Deinstallation der App werden zeitgleich die dazugehörigen digitalen Karten deinstalliert.

Bei Verlust oder Diebstahl: Digitale Karte sperren 

Für den Fall, dass das Smartphone verloren geht oder es gestohlen wird, gilt das Gleiche wie bei einer „klassischen“ Bankkarte: Es ist es wichtig, die digitale Karte zu sperren. Über welche Telefonnummern und Onlinebanking-Funktionen bzw. mit welchen Apps dies möglich ist, darüber informiert die eigene Bank. Im Notfall helfen zentrale Sperrnotrufe, die rund um die Uhr erreichbar sind, zum Beispiel die 116 116 oder, wenn Sie im Ausland sind, die +49 30 4050 4050. Ideal ist es, wenn man dabei seine IBAN oder die Kartennummer zur Hand hat. 

Im Falle des Verlustes ist auch immer daran zu denken, über den Mobilfunkbetreiber das Smartphone und die SIM-Karte zu deaktivieren, um die eigenen Daten zu schützen. Wurde das Smartphone gestohlen, sollte zudem eine Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Mehr Informationen zum Mobilen Bezahlen finden Sie hier. In dem Blogbeitrag Bankgeschäfte auf dem Smartphone finden Sie hilfreiche Tipps für das Banking via Smartphone.

Drucken/PDF

Kontakt

Kathleen Altmann

Bundesverband deutscher Banken e.V.

Specialist, Themengruppe Media Relations

Tel. +49 30 1663 1286

kathleen.altmann@bdb.de

Ähnliche Beiträge

Smishing, Vishing, Phishing: Achtung, Datenklau!

Verbraucher

29. März 2021

Smishing, Vishing, Phishing: Achtung, Datenklau!

Der Begriff Phishing ist den meisten bekannt als Abfischen von Daten über gefälschte E-Mails und ...

[zum Artikel]
Smishing, Vishing, Phishing: Achtung, Datenklau!
Hand mit Smartphone

Verbraucher

19. März 2021

Telefon-Masche: Vorsicht vor Kriminellen, die sich als Bankangestellte ausgeben!

Trickreich versuchen Kriminelle per Telefon, an Ihre Onlinebanking-Zugangsdaten zu gelangen oder ...

[zum Artikel]
Telefon-Masche: Vorsicht vor Kriminellen, die sich als Bankangestellte ausgeben!
Einlagensicherung

Verbraucher

12. März 2021

Einlagensicherung: So ist Ihr Geld auf der Bank geschützt

Wegen der Schließung der Greensill Bank machen sich Sparer in Deutschland Sorgen. Aber ihre Banke...

[zum Artikel]
Einlagensicherung: So ist Ihr Geld auf der Bank geschützt

Cookie Einstellungen