Formulare

Frühjahrsputz für Ihre Finanzen! So bereiten Sie am besten Ihre Steuererklärung vor

06.03.2020

Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen milder – der Frühling naht! Die optimale Zeit, um die Ärmel hochzukrempeln und „Klar Schiff“ zu machen – ob zu Hause oder bei den Finanzen. Denn wer seine Unterlagen sortiert hat und zeitnah seine Steuererklärung einreicht, kann unter Umständen mit einer ordentlichen Rückerstattung rechnen.  Wir haben Ihnen die wesentlichen Punkte zusammengestellt!  

Welche Punkte Anleger bei der Steuererklärung besonders beachten sollten, können Sie hier nachlesen. 

Bis wann muss ich meine Unterlagen einreichen?

Eine Steuererklärung lohnt sich für viele Arbeitnehmer, selbst wenn sie gar nicht dazu verpflichtet sind. Laut Statistischem Bundesamt bekommen Steuerzahler im Schnitt knapp 1.000 Euro vom Finanzamt zurück. Es lohnt sich also. Für die Steuererklärung 2019 ist der späteste Abgabetermin der 31.Juli 2020. Erst im vergangenen Jahr ist das Finanzamt dem Steuerzahler entgegengekommen und hat die Abgabefrist um zwei Monate verlängert. Wer sie allerdings verpasst, muss jetzt mit 25 Euro rechnen, dem sogenannten Verspätungszuschlag.

Übrigens: Wenn Sie einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragt haben, verlängert sich die Frist bis Ende Februar des Folgejahres. 

Weitere Tipps für den Finanzcheck zum Jahreswechsel haben wir hier für Sie zusammengefasst. 

Muss ich Belege mitschicken?

Seit 2018 gilt die sogenannte Belegvorhaltepflicht. Das heißt: Sie müssen die Belege in der Regel nicht mehr mit der Steuererklärung zusammen einreichen. Trotzdem sind Sie weiterhin verpflichtet, sie zu sammeln und aufzubewahren. Wichtige Belege und Bescheinigungen sollten Sie also bei Rückfragen des Finanzamts immer parat haben.

Warum sollte ich meine Kontoauszüge aufbewahren?

Privatpersonen sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, Kontoauszüge aufzubewahren. Wer aber zum Beispiel die Kosten für eine haushaltsnahe Dienstleistung wie etwa eine Reinigungskraft steuerlich absetzen will, muss die Kontoauszüge mindestens so lange aufbewahren, bis der Steuerbescheid eingeht und die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Der Steuerzahler muss nämlich beweisen können, dass die Zahlung erfolgt ist.  

Wer Kontoauszüge versehentlich wegwirft, muss sich nicht ärgern. Denn alle Kunden, die Onlinebanking nutzen, können sich die Kontoauszüge oft für mehrere Jahre rückwirkend ausdrucken. Viele Banken bieten an, Kontoauszüge digital in einem Online-Postfach zu speichern.  Mehr zur Aufbewahrung von Kontoauszügen finden hier.

Weitere Informationen zu steuerlichen Aspekten können Sie hier nachlesen. Außerdem finden Sie in unserem Blogbeitrag wissenswertes zur Finanztransaktionssteuer

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Kontakt

Sylvie Ernoult (in Elternzeit)

Bundesverband deutscher Banken e.V.

Pressesprecherin

Tel. +49 30 1663-1210

sylvie.ernoult@bdb.de

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