16. Januar 2013

Deutsche Kreditwirtschaft begrüßt Regulierung des Hochfrequenzhandels

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) begrüßt die von der Bundesregierung beabsichtigte Regulierung des Hochfrequenzhandels. Die Stabilität und Vertrauenswürdigkeit des Handels an den Kapitalmärkten ist von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und rechtfertigt entsprechende Regelungsabsichten, hieß es heute anlässlich einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundestages zum Hochfrequenzhandelsgesetz

Die Deutsche Kreditwirtschaft regt allerdings eine zielgerichtete Erfassung des Hochfrequenzhandels an. Entgegen der Bezeichnung adressiert der derzeitige Vorschlag leider weitgehend den algorithmischen Handel. Hier wird mit der "Schrotflinte" geschossen, anstatt konzentriert den Hochfrequenzhandel zu regulieren und zu beaufsichtigen. Damit besteht die Gefahr, dass marktübliche und unproblematische Aktivitäten von Instituten und Kunden belastet werden.

Schließlich sollte der deutsche Gesetzgeber einen Gleichlauf des nationalen Gesetzes mit den zu erwartenden Vorgaben aus der Revision der Finanzmarktrichtlinie MiFID anstreben.


Kontakt:

Stefan Marotzke
für Die Deutsche Kreditwirtschaft
Deutscher Sparkassen- und
Giroverband e. V.
Tel.: +49 30 20225-5110

Melanie Schmergal
Bundesverband der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V.
Tel.: +49 30 2021-1300

Dr. Kerstin Altendorf/Thomas Schlüter
Bundesverband deutscher Banken e. V.
Tel.: +49 30 1663-1250 / -1230

Dr. Stephan Rabe
Bundesverband Öffentlicher Banken
Deutschlands e. V.
Tel.: +49 30 8192-160

Dr. Helga Bender
Verband deutscher Pfandbriefbanken e. V.
Tel.: +49 30 20915-330

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