Börsen-Zeitung - SEPA ist nicht verschoben

EU-Finanzkommissar Barnier hat in einem unter Volldampf fahrenden Zug kurz vor Erreichen des Zielbahnhofs die Notbremse gezogen - mit seinem überraschenden Vorstoß in letzter Minute, eine zusätzliche Übergangsfrist von sechs Monaten für die Einführung des europäischen Zahlungsverkehrs Sepa festzulegen. Und damit einen Halt an einem provisorischen Bahnsteig erzwungen. Das ist nicht ungefährlich. Viele kleine und mittlere Unternehmen sind gerade auch wegen der vielen öffentlichen Mahnungen und Warnungen auf einem guten Weg gewesen, sich noch auf den letzten Metern sepafit zu machen. Diese Anstrengungen dürfen jetzt auf keinen Fall unterbrochen werden - trotz der Fristverlängerung. »

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